Die Geschichte des Räucherofens

Freitag, 11. Dezember 2009

Das Räuchern im Räucherofen geht bis in Steinzeit zurück, denn als die Menschen lernten das Feuer zu nutzten bemerkte man auch die konservierende Wirkung des Rauchs. Damals war die konservierende Wirkung des Rauchs extrem wichtig da es keinen Kühlschrank oder Gefriertruhe gab um Fleisch haltbarer zu machen. Als netten Nebeneffekt schmeckte geräuchertes Fleisch deutlich würziger. In einer Zeit wo Gewürze noch nicht allzu verbreitet waren war dies natürlich ein großer Vorteil um Abwechslung auf den Teller zu bringen.

In den Anfängen wurde so das Räuchergut über ein schwelendes Feuer gehängt – da das Räuchern so aber sehr lange dauerte, begann man damit in Zelten oder Räumen zu Räuchern. Im Mittelalter gab es in vielen Häusern eine extra Räucherkammer mit einem kleinen Schornstein, in dem Fisch oder Fleisch geräuchert wurde.

In der Zeit der Industrialisierung, war der Räucherofen bei den Haushalten sehr beliebt und wurden von der Industrie in Massen hergestellt.

Hier ein Räucherofen von der Firma „Tritschler“ Standort Riesa / Limmritz .

alter-raeucherofen

Heutzutage gleichen die Räucherofen den alten Modellen noch immer. Das Material ist zwar besser geworden und die Verarbeitung der einzelnen Teile aber vom Prinzip funktionieren die Räucheröfen genauso.

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