Wie man eine Räucherlauge für Fisch ansetzt

Montag, 13. Juni 2011

Um Fische räuchern zu können, benötigt man nicht nur einen Räucherofen, sondern auch eine Lauge, in welcher die Fische vor dem eigentlichen Vorgang des Räucherns eingelegt werden.
Die wichtigste Zutat dieser Lauge ist vor allem Salz. Der Salzgehalt der Lösung sollte in etwa bei 4% liegen. Einfach ausgedrückt entspricht dies 40g Salz auf 1000g Wasser. Da 1ml Wasser 1g entspricht, lässt sich so sehr einfach die nötige Menge an Salz bestimmen. Als zweite Zutat empfiehlt sich ebenfalls Zucker. Hier sollte der Anteil bei circa 2% (also 20g auf 1000ml) liegen. Diese Mischung sorgt für ein ausgewogenes Aroma und der Zucker dient als natürlicher Geschmacksverstärker.

Diese Lauge sollte nicht nur Salz beinhalten. Das Salz ist natürlich maßgebend, doch durch die Beigabe verschiedener Kräuter lassen sich interessante Geschmacksrichtungen erreichen. Hierfür eignen sich vielerlei verschiedene Pflänzchen. Bei Kräutern, welche erst durch kochen ihren Geschmack entfalten (wie z.B. Lorbeerblätter) sollte die Lauge zuerst aufgekocht werden und dann wieder abgekühlt werden. Kräuter, die vor allem über ätherische Öle (Pfeffer, Senf etc.) sollten direkt auf den Fisch aufgetragen werden.

Der Fisch selbst wird dann in der Lauge eingelegt. Das Einlegen sollte mindestens einen Tag dauern, wobei Beizzeiten von bis zu drei Tagen durchaus empfehlenswert sind. Grundlegend wird das Aroma nur intensiver, je mehr Zeit man dem Fisch gibt, um die Lauge aufzunehmen. Nach der Beize wird der Fisch aus der Lauge genommen und für mindestens eine Stunde zum Trocknen aufgehängt. Dies sollte man am Besten an einem Ort tun, an dem Fliegen und anderes Getier keinen Zugang haben.

Danach ist der Fisch bereit zum Räuchern!
Diese Anleitung ist natürlich nur eine grobe Richtlinie. Doch die Grundsätze zwischen Salz und Zucker sind enorm wichtig, damit der Fisch aus dem Räucherofen sein volles Aroma entfalten kann. Grundlegend lassen sich ebenfalls fertige Gewürzmischungen für Räucherlaugen einsetzen – diese sind meistens schon ideal abgemischt. Doch wer sein eigenes Hausrezept entwickeln möchte, darf sich natürlich gründlich austoben!

Forelle räuchern

Freitag, 11. Dezember 2009

Das Perfekte Räucher Rezept zum Forelle Räuchern gibt es nicht aber hier ein paar Anhaltspunkte:

1. Salzlake vorbereiten

Ein Tag vor dem Forelle räuchern, müssen die Fische in eine Salzlake gelegt werden. Diese Salzlake besteht aus Wassser, Salz und Gewürtzen.

Pro Fisch benötigt man ca. 1, 5 Liter Wasser + 50 Gramm Speisesalz. Als Gewürtze kann man Wacholderbeeren und Lorbeerblätter nehmen.

Das Salz muss sich  im Wasser auflösen (Umrühren!) bevor es über die Fische gegossen wird. Die Forellen müssen dann ca. 12-14 Stunden in dieser Salzlake bleiben

2. Forellen trocken

Nachdem man die Forellen aus der Salzlake herausgenommen hat, werden diese mit Wasser abgewaschen und für ca 20 Minuten in den Räucherofen zum Trocken aufgehängt.

Die Temperatur sollte bei ca. 80 Grad liegen und die Rauchklappe sollte beim Trocken offen bleiben.

3. Forellen Garen

Die Forellen werden jetzt für ca 45 Minuten einer Temperatur von ca 85 Grad ausgesetzt. In den letzten 5 – 10 Minuten sollte die Temperatur auf 100 Grad angehoben werden, damit auch die letzten Keime abgetötet werden.

4. Forelle räuchern

Beim eigentlichen Räuchern sollt die Temperatur auch bei ca. 80 Grad liegen. Allerdings sollte feuchtes Holz oder angefeuchtets Buchenmehl verwendet werden, damit es zu einer  stärkeren Rauchentwicklung kommt. Das Räuchern sollte ca. 45 min dauern

Räucher Rezept: “Hähnchenkeule räuchern”

Freitag, 11. Dezember 2009

Hähnchenkeulen  ca. 24 Stunden in eine 5-6% ige Salzlake einlegen und kühl stellen (für die Lake 120 g Salz in 2 Liter kaltem Wasser auflösen).

Hähnchenschenkel aus der Lake nehmen, auf ein Rost legen und gut trocknen lassen oder mit einem sauberen Tuch (Papiertuch) abtrocknen.

Etwas pfeffern und mit Paprikapulver versehen und im vorgeheizten Räucherofen mit wenig Räuchermehl 25- 30 Minuten bei 150°C   räuchern.

Die Hähnchenkeulen können warm oder kalt gegessen werden.