Der Räucherofen für jeden Haushalt

Montag, 9. Mai 2011

Das Räuchern von Nahrungsmitteln kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Der Prozess an sich ist schon uralt und in jedem Haushalt sehr einfach selbst auszuführen. Die Zubereitung von selbst geräucherten Speisen bietet viele Vorzüge. Zum einen weiß man selbst genau was in dem Essen drin ist und zum anderen haben frisch zubereitete Räucherwaren ein Aroma, welches man im Supermarkt einfach nicht geboten bekommen kann.

Manch einer mag sich eventuell schon für das Räuchern interessiert haben, ist dann aber nur auf klobige und riesige Räucherschränke gestoßen, die in einem kleinen Haushalt nicht sehr einfach aufzubauen sind. Dabei ist Räuchern ein sehr abwechslungsreiches und wohlschmeckendes Hobby. Denn je nach verwendetem Räuchermehl und Zugabe von Kräutern in die Lake lassen sich vollkommen verschieden schmeckende Räucherwaren zaubern, die jedem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

Da das Räuchern in Deutschland jedoch viele Freunde und eine Tradition hat, wurden genau für diese Situationen Tischräucheröfen entwickelt.

Diese sind gewissermaßen der kleine Bruder des Räucherschranks. Sie eignen sich für eine Vielzahl von verschiedenen Räucherwaren, bieten jedoch verhältnismäßig weniger Platz als die großen Räucherschränke. Für den eigenen Heimgebrauch genügt der Platz jedoch vollauf, um genug Räucherware zuzubereiten, damit auch jeder zufrieden wird.

Tischräucheröfen passen in jeden Haushalt und könnten theoretisch sogar im Reisegepäck mitgeführt werden. Dies hat den Vorteil, dass man zum Beispiel bei einer Grillparty auch ganz einfach nebenbei leckere, geräucherte Fische zum Speiseplan hinzufügen kann.

Natürlich erfordert das Räuchern auch ein wenig Übung, doch die Grundlagen sind sehr leicht zu erlernen und erfordern danach nur noch ein wenig Fingerspitzengefühl, um den eigenen Geschmack zu treffen.

Es ist auch wichtig zu beachten, dass ein Tischräucherofen am idealsten im Freien betrieben wird. Zumindest sollte man jedoch nach Abschluss des Räuchervorgangs den Ofen am besten nur im Freien öffnen, oder zumindest beim geöffneten Fenster. Denn der austretende Rauch setzt sich ein wenig in der Wohnung fest. Wenn man jedoch darauf achtet, hat man auch keine Probleme mit dem Rauch in der Wohnung. Ansonsten sind Tischräucheröfen leicht zu reinigen und unkompliziert zu verstauen.

Während diese Öfen früher nur schwer über den Fachhandel zu beziehen gewesen waren, hat der Internethandel vieles einfacher gemacht. So ist das Tischräucherofen kaufen einfach und unkompliziert geworden – die Ware kommt unkompliziert nach Hause und man kann sofort nach Herzenslust mit dem Räuchern beginnen.

Räuchern in der Räuchertonne

Freitag, 11. Dezember 2009

Eine Anleitung zum räuchern in der Räuchertonne:

Optimale Räucherergebnisse erfordern qualitativ hochwertiges Räuchermehl. Wir empfehlen Räuchermehl aus bestem Buchenholz. Ein besonders delikates Aroma erreicht man bei der Verwendung von  Buchen Räuchermehl (hergestellt aus gesunden Buchenholz-Stämmen).

Für den Garvorgang eignen sich folgende Holzarten: Buche, Eiche, Ahorn, Esche und Weide. Man nimmt am besten Äste und grobe Späne.

Das Aufhängen der Fische in den Ofen muss sorgfältig erfolgen, da der Fisch beim Garen abfallen kann. Der Tele-Räucherofen wird mit Räucherhaken als Zubehör geliefert an die der Fisch aufgehängt werden kann. Es ist ratsam, den Fisch an einer zusätzlichen Schlaufe (aus Hanfseil o. ä. ) aufzuhängen.

Nach dem Einhängen der Fische in die Räuchertonne wird im Feuerungskasten mit groben Holzspänen ein Feuer angezündet. Mit dem Deckel und dem Feuerungskasten wird die Hitze reguliert. Am Anfang wird der Fisch bei offenem Deckel und dem halb herausgezogenen Feuerungskasten getrocknet. Dieser Vorgang ist abgeschlossen, wenn sich die Fischhaut lederatig anfühlt und die Flossen weiß werden. Nach dem Trocknen werden Feuerungskasten und dann  Deckel geschlossen. Die Temperatur soll langsam gesteigert werden. Die richtige  Temperatur beträgt 95° 100° .Portionsfische z. B. Forelle 250-300 Gramm benötigen ca. 10-20 Minuten Garzeit. Ob der Fisch gar ist kann man kontrollieren, indem man versucht, die Rückenflosse rauszuzupfen (das geht bei garem Fisch einfach). Oder nehmen Sie einen Schaschlikspieß und prüfen Sie durch Einstechen an einer dicken Stelle ob der Fisch gar ist. Das Fleisch muss weiß sein und darf nicht mehr glasig schimmern.  Die jeweilige Garzeit hängt von der Größe der Fische (Durchmesser, Gewicht) ab.  Nach dem Garen in der Räuchertonne wird die Temperatur auf 40° – 60° zurückgefahren. Zu langes Garen führt zum Austrocknen des Fisches. Es folgt nun die Färbung durch Rauch. Über die möglichst abgebrannten Holzspäne gibt man nun das Räuchermehl. Dabei sinkt die Temperatur, die Färbung ist nach ca. 45 Minuten (je nach Geschmack auch bis zu 90 Minuten) vollzogen. Der Fisch kann jetzt rauchwarm verzehrt werden, aber auch abgekühlter Räucherfisch ist ein Genuss.
Geräucherter Fisch ist in Alu-Folie ca. 1 Woche im Kühlschrank haltbar.

Fische zum Räuchern vorbereiten

Freitag, 11. Dezember 2009

Die Fische werden komplett ausgenommen, der Kopf bleibt dran damit die
Fische einen besseren Halt haben und nicht ins Feuer abfallen.

Es sollten auch die Kiemenbögen entfernt werden. Ansonsten kann es vorkommen, das sich
beim Garen Blutstreifen über den Fisch ziehen. Das Auge isst ja bekanntlich
mit. Abschuppen braucht man nur Fische mit großen Schuppen, wie Karpfen,
Brassen usw.

Für einen Räuchervorgang sollte man gleichgroße Fische verwenden, dadurch werden sie gleichmäßig durchgeräuchert.

Große Fische werden in Stücke geschnitten oder entlang der Wirbelsäule gespalten.
Wir empfehlen die Methode des Nass-Salzens, dazu erstellt man eine
Salzlauge.  Man benötigt soviel Wasser, dass die Fische komplett bedeckt sind.
In das Wasser legt man eine Kartoffel und gibt solange Salz hinzu, bis die
Kartoffel schwimmt. Die Fische müssen mindestens eine Stunde in der Lauge
ziehen. Je nach Geschmack kann man die Fische aber auch länger ziehen
lassen, oder auch beim Essen mit dem Salzstreuer nachsalzen. Die Lauge darf
nur einmal verwendet werden, da sich Schleim und Blutreste lösen und sie
unbrauchbar machen.

Die Beschreibung gilt für Salz- und Süßwasserfische, obwohl man meinen könnte, Salzwasserfische hätten einen hohen eigenen Salzgehalt. Dies ist aber nicht der Fall.

Nach dem Salzen werden die Fische gründlich abgewaschen und abgetrocknet. Da der Fisch trocken am besten Farbe und Geschmack annimmt.

Geeignete Fische zum Räuchern

Freitag, 11. Dezember 2009

Welche Fische und Fleischarten  sind zum Räuchern im Räucherofen geeignet?

Salzwasserfische:

Hering, Aal, Dorsch, Köhler, Wittling, Makrele und alle Plattfische wie
Scholle, Steinbutt usw.

Süßwasserfische:

Alle Forellenartigen Fische wie Lachs, Saibling, Renke, Bach- und
Regen bogenforelle. Aal, Barsch, Zander, Hecht, Karpfen, Schleie,
Wels, Döbel, Barben und Brassen.

Fleischarten:

Geflügel (halbes Hähnchen), Putenkeulen, Schinken, Speck, grobe
Bratwurst
Je nach Geschmack sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.